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Barrierefreiheit
Barrierefreiheit ist seit einigen Jahren der Begriff wenn es um Internetauftritte geht. Dabei geht es vor allem darum, die Elemente aus Internetseiten zu verbannen, die zu einer einschränkenden Betrachtung für Menschen mit Handicaps führen können.
Schranken aufheben! Brücken bauen!
Jugendliche mit Handicaps, aber auch ältere Menschen mit und ohne Behinderung haben wegen der steigenden körperlichen Einschränkungen immer größere Schwierigkeiten, durch das Internet zu navigieren. Mit dieser Entwicklung gehen meist auch Gedächtnisprobleme, Einschränkungen der Feinmotorik, des Seh- und Hörvermögens einher. Deshalb erfahren ältere Menschen häufig die selben Barrieren, die für sehbehinderte, hörgeschädigte, manuell-motorisch eingeschränkte und konzentrationsschwache Menschen vorhanden sind.
Ein barrierefreier Beratungsführer ermöglicht die Nutzung der Angebote auch und gerade für den oben genannten Personenkreis. Welche Gründe sprechen für einen barrierefreien Beratungsführer? Die Argumente liegen auf der Hand:
- Inhalte sind auch ohne Stylesheets (also auch von älteren Browsern) darstell- und damit lesbar,
- schnellere Ladezeiten
- sowie eine strikte Trennung von Inhalt und Layout.
Grundsätzliche Gedanken
Um Sie etwas näher mit diesem Thema vertraut zu machen, habe ich hier ein paar grundsätzliche Gedanken zur Barrierefreiheit von Internetseiten zusammengestellt (die Auszüge entstammen der Website von
Wikipedia):
"Barrierefrei sind bauliche und sonstige Anlagen, Verkehrsmittel, technische Gebrauchsgegenstände, Systeme der Informationsverarbeitung, akustische und visuelle Informationsquellen und Kommunikationseinrichtungen sowie andere gestaltete Lebensbereiche, wenn sie für behinderte Menschen in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe zugänglich und nutzbar sind."
Barrierefreies Internet
Barrierefreies Internet meint Internet-Angebote, die von allen unabhängig von ihren körperlichen und/oder technischen Möglichkeiten uneingeschränkt genutzt werden können. Dies schließt sowohl Menschen mit und ohne Behinderungen, als auch Benutzer mit technischen (z. B. Textbrowser) oder altersbedingten Einschränkungen (z. B. Sehschwächen) sowie automatische Suchprogramme ein. Da dies aufgrund der unzähligen weichen, individuell geprägten Barrieren nicht vollständig erreicht werden kann, spricht man auch von barrierearm oder zugänglich. Fachbegriff: Accessibility.
Statistisch gesehen sind Menschen mit Behinderungen überdurchschnittlich häufig im Internet. Es ist wenig bekannt, dass sich blinde und sehbehinderte Nutzer Webseiten per Software vorlesen oder in Braille-Schrift ausgeben lassen. Auch gehörlose oder schwerhörende Menschen, deren erste Sprache Gebärdensprache ist, benötigen auf sie zugeschnittene, besondere Darstellungsformen im Internet. Deswegen müssen Internet-Angebote geschaffen werden, die ihren besonderen Bedürfnissen gerecht werden. Zusätzlich zu der Berücksichtigung der Belange von Behinderten bedeutet „barrierefrei“ (im Gegensatz zu „behindertengerecht“), dass ganz allgemein niemandem Barrieren in den Weg gelegt werden sollen.
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